Mein SYSIPHE-Medaillon

Wie Frauen nun einmal sind: es ist tatsaechlich eine Sysiphe-Arbeit, aus der Unzahl Steine rollender Maenner denjenigen herauszufinden, der beziehungsfaehig ist!
Wie Sie sehen, entpuppt sich der Riesenstein, dem immer nur standgehalten werden muss, als depressiv-aggressiv in sich versunkenes Loewenhaupt!
Wenn sich darin wenigstens ein Loewenherz verbergen wuerde! In den meisten Faellen kein Spur davon. Und was ist in Wahrheit darunter? Ausser der muehsamen, Muehsal bereitenden Treppe voller Abrieb nichts! Bergauf, bergab - sonst nichts! Und unter der Treppe tatsaechlich - das Nichts!
Was sagt uns das? Wir bitten knieend, dem Rollen Einhalt zu gebieten. Wir stemmen uns den Rollenden mit aller Kraft entgegen. Aber haben wir denn nicht das Standhalten von unseren Muettern gelernt?
Wo waren unsere Vaeter? Auf welcher Roll- oder Kegelbahn haben sie sich entbloesst, vermehrt, an Gewicht im Rollen immer mehr zugenommen? Welche Ruecksichten haben sie, diese ruecksichtslosen Kontraintellekte, auf Frauen und Kinder genommen?
Ich war die Tochter, die als Soehnchen im Kopf des Vaters entstanden ist. Ich bin als Soehnchen in seinem immer groesser werdenden rollenden Kopf geboren und wurde von meiner Mutter als geschlechtliches Zwischenwesen herausgepresst. Erst mit der Entfernung vom biologischen Vater hat sich alles Maedchenhafte an und in mir ausbilden koennen.
Es geht also darum, aus der Unzahl Steine rollender Maenner denjenigen herauszufinden, der beziehungsfaehig ist. Es geht also darum, aus der Unzahl rollender Maenner denjenigen herauszufinden, der beziehungsfaehig ist. Es geht also darum, aus der Unzahl rollender Loewenhaeupter dasjenige herauszufinden, das beziehungsfaehig ist. Es geht also darum, aus der Unzahl diejenige herauszufinden, die beziehungsfaehig ist!
PS: Dieses Fundstueck habe ich ein wenig zurecht gemodelt und so zusammengestutzt, dass es in mein Medaillon passt.
twoblogs - 21. Sep, 11:50
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