Rosa, meine Mutter, ist ein Multitalent; sie hat früher mehr als ein halbes Jahrzehnt lang neben den Unterricht auch eine Psychotherapieausbildung gemacht, allerdings nicht abgeschlossenh. Da hatte sie allerdings keine Arbeit mehr am Hof, weil alle Tiere schon weg waren. Inzwischen hat sie ihren Verkauf landwirtschaftlicher Produkte auch schon eingeschränkt.
Sie hat aber immer auch Marmelade eingekocht. Es gab Apfelbaeume, mit nicht sehr essbaren, also sauren Aepfeln. Sie liess es sich nicht nehmen, alle Aepfel, auch die faulen, selbst einzusammeln, auszuschneiden und dann Marmelade daraus zu machen. Auch Birnen, Marillen und Zwetschken verarbeitete sie zu Marmelade. Die Marillen hat sie nach dem Puerieren durch ein Haarsieb passiert, dann den Gelierzucker hineingeruehrt und schliesslich noch einmal durchkochen lassen. Schon vorher hatte sie noch Vanillestangen dazugetan, manchmal auch etwas Rum oder Marillenschnaps.
Ein Glas Marmelade war immer ein beliebtes Freundschaftsgeschenk. Ich habe auch zwei mitgekriegt, natuerlich Marille; aber ich habe sie noch nicht angerührt. Immer wieder versprach ich Edith, zumindest eines zur Feier des Tages aufzumachen. Wir feierten viele Tage, aber noch nie mit Mutters Marmelade. Warum wohl?
Rosa, meine Mutter, ist ein Multitalent; sie hat früher mehr als ein halbes Jahrzehnt lang neben den Unterricht auch eine Psychotherapieausbildung gemacht, allerdings nicht abgeschlossenh. Da hatte sie allerdings keine Arbeit mehr am Hof, weil alle Tiere schon weg waren. Inzwischen hat sie ihren Verkauf landwirtschaftlicher Produkte auch schon eingeschränkt.
Sie hat aber immer auch Marmelade eingekocht. Es gab Apfelbaeume, mit nicht sehr essbaren, also sauren Aepfeln. Sie liess es sich nicht nehmen, alle Aepfel, auch die faulen, selbst einzusammeln, auszuschneiden und dann Marmelade daraus zu machen. Auch Birnen, Marillen und Zwetschken verarbeitete sie zu Marmelade. Die Marillen hat sie nach dem Puerieren durch ein Haarsieb passiert, dann den Gelierzucker hineingeruehrt und schliesslich noch einmal durchkochen lassen. Schon vorher hatte sie noch Vanillestangen dazugetan, manchmal auch etwas Rum oder Marillenschnaps.
Ein Glas Marmelade war immer ein beliebtes Freundschaftsgeschenk. Ich habe auch zwei mitgekriegt, natuerlich Marille; aber ich habe sie noch nicht angerührt. Immer wieder versprach ich Edith, zumindest eines zur Feier des Tages aufzumachen. Wir feierten viele Tage, aber noch nie mit Mutters Marmelade. Warum wohl?