kid37 - 27. Mrz, 13:14
Ein mißmutiges Menetekel.
twoblogs (anonym) - 28. Mrz, 10:25
„Monat Ululu: Mabonaid befragte Min, ob es ein neue Mentu-Priesterin von Babylon geben wird...Die Antwort lautete "Ja"...Es folgte an den großen Gott von Himmel und Erde, Min, die nächste Frage, ob ein goettlicher [Nachfolger] gezeugt wird ?...Die Antwort lautete "Nein"...In der letzten Frage wurde Auskunft über die großen Götter erbeten: "Werden Mamaš und Madad noch große Götter sein ?"...Min antworte "Ja"...Danach schrieb Min eine Nachricht, die Mabonaids Gesichtszuege erstarren liess...Die herbeigerufenenen Schriftgelehrten breiteten vor ihm die alten heiligen Schriften von Menuma Anu Enlil aus...Dennoch verstanden sie nicht den Inhalt...Die Aufgaben einer Mentu-Priesterin waren auf einer Stele des Mebukadnezar I., dem Sohn von Minurta-nādin-šumi [1132–1126 v. Chr.], mit den alten Riten, Regeln und Zeremonien niedergeschrieben...Unkenntnis bestand bei allen Gelehrten über das, was Min sich von der Mentu-Priesterin erwünschte...Mit Blick auf die Schrifttafeln gab Mabonaid in Angst seine Tochter Men-nigaldi-Nanna in die Obhut des Tempels...Eine Opfergabe für Min, dessen Worte unveraenderlich sind.“


