Dienstag, 30. Juni 2009

Go. Kno.



Sie haben sich bereits Ihre Gedanken darueber gemacht, wie der eigene G. K. zu loesen ist?
Sie haben sich bereits vorgestellt, welche Handbewegungen dazu noetig sind, um Ihren G. K. zu loesen?
Sie haben bereits versucht, sich an eine Situation zu erinnern, wo Sie versuchten, einen solchen G. K. zu loesen?
Sie haben bereits daran gedacht, herauszufinden, wo Sie dieses Bild von einem G. K. gesehen haben?
Sie haben bereits daran gedacht, wie es waere sich, davon zu loesen?
Sie haben bereits daran gedacht, keinen Gedanken mehr daran zu verschwenden, dieses Bild von einem G. K. zu loeschen?
Loesen, loeschen – nur zwei Buchstaben mehr; so verschieden das Tun!
Entkommen Sie damit der Wiederholung der Frage, ob Sie jemals wieder gezwungen werden koennten, an die Loesung (Loeschung?) Ihres G. K, zu denken?

Wer ist dieser jemand, der mich mit "Sie" anspricht? Geht es darum, mich mit diesem Fragensingsang einzulullen, wie ich es als Kind so oft in der Kirche erlebt habe, bei diesen sich wiederholenden Ritualen?

Schwierig den Erinnerungen zu entkommen. Ebenso diesem Nachklang von Litaneien, von Fuerbitten, dem Geruch nach Weihrauch, dem hellen Glockengeklingel, dem Blick auf den Pfarrer, dessen Kasel, Albe und Zingulum, auf den geschmeidigen Ruecken der Ministranten etc.

Falsche Faehrte, oder?

Freitag, 26. Juni 2009

„Ich will Neues“ (5)



Und jetzt tatsaechlich eine Abschweifung, und zwar direkt zur sommerlichen Natur in der Hoffnung, die Regenzeit wuerde nun bald vorbei sein.

Dieses Gewaesser, ein frueherer Seitenarm der Donau, heisst Alte Naufahrt. Im Kruenitz ist dazu vermerkt: „Naufahrt, Naufuhre, so heisst bey der Schifffahrt auf der Donau die Fahrt den Strom hinunter von Ulm bis nach Ungarn, wo der sehr geschwinde Lauf des Flusses die Schiffsgefaesse selbst hinunter treibt, daher das Steuerruder bey der Naufahrt vorn am Schiffe ist, und nur an gefaehrlichen Stellen ein zweytes Steuerruder hinten am Schiffe gebraucht wird. Hingegen heißt die Schifffahrt, welche den Strom hinauf geht, der Gegentrieb, die Gegenfuhre. Dieser geschieht durch Pferde, welche das Schiff am Ufer hinauf ziehen. Der Weg, den diese Pferde nehmen, hat oft über unwegsame Felsen gebahnt werden müssen, und heisst der Hufenschlag.“

Neu ist dieser Ort fuer mich. Alfons war mehrmals mit mir dort, auch mit einigen Studierenden. Nicht vergleichbar mit der Neuen Donau, wo es auch FKK–Abschnitte gibt, oder mit anderen Gewaessern, wo Nacktbaden Zwang ist; oder mit solchen wie die Dechantlacke, wo Spanner jeglichen Couleurs die Buesche und Badematten besetzen.

Hier ist es erstaunlich ruhig und zwanglos. Natuerlich wachsen Seerosen nur in einem kleinen Abschnitt. Der groesste Teil des Ufers, soweit es betretbar ist, erlaubt einen freien Zugang zum Wasser.

Manchmal kommen auch Pferde hierher, Reiterinnen auf Pferden, weil es in der Naehe einen Reitstall gibt. Oefter ist es schon passiert, dass diese mit den Pferden an einer seichten Stelle ins Wasser gegangen sind und dort eine halbe Stunde oder mehr stehenblieben.

Der Bus haelt in der Naehe der Zufahrt. Von dort brauchen Sie 10 Minuten, um bis ans Ende zu kommen. Aber Sie koennen schon vorher hinuntertreten. Ueber eine Bruecke ist es auch moeglich, ans andere Ufer gelangen. Dort gibt es einen Baum mit einem dicken, fast waagrechten Ast, auf dem oft jemand sitzt, meist ein Kind. Aber dass dieses einen Sprung von dort ins Wasser gewagt haette, habe ich noch nicht gesehen. Ich werde das versuchen, wenn es wieder Badewetter gibt.

Dienstag, 23. Juni 2009

„Ich will Neues“ (4)



Ich moechte noch einmal auf das Problem zurueckkommen, das durch die vielen Fenster bzw. Tabs entsteht, die hier vor allem aus Recherchegruenden geoeffnet werden. Diese Versuchung zu Klicks, die so leicht den Fokus auf etwas anderes lenken. Ist Ihnen das nicht auch als Oszillieren zwischen Last und Lust bewusst?

Hier eine kleine Auswahl von Seiten, die ich seit gestern zwischendurch geoeffnet habe:

ultraorange
wortschatz
glanz&elend
watchblog
philo
audiotranskription
makemeheal
kunstforum
parisbalades
nachtkritik
chingchang
beautiful agony
doris knecht
registered data providers
literaturkritik
meedia
telepolis
germazope

Ausgespart habe ich bloglines. Von dort kann ich zu mehr als 200 Blogs gefuehrt werden,in denen staendig weitergeschrieben wird, daher Neugier erzeugen und zu einer Reaktion auffordern.

Anscheinend gibt es einen Trieb zur Unterbrechung. Wenn ein neuer Impuls entsteht, kommt ein neuer Adrenalinschub, als Belohnung. Daher ist es verlockend, permanent auf das Neue zu reagieren, was natuerlich die Faehigkeit minimiert, ein konkretes zeitlich begrenztes Ziel zu erreichen.

Zerstreuung ist also angesagt, Zerstueckelung, Fragmentierung, Eskapismus. Im Hintergrund regiert das Zweite, Dritte, Fuenfte, Hundertste. Mein Rezept, das nur im Wunschdenken immer funktioniert: Der PC wird nur eingeschaltet, wenn das Handschriftliche erledigt ist. Und: geklickt wird erst nach Mitternacht!

Samstag, 20. Juni 2009

„Ich will Neues“ (3)



Aus der Distanz betrachtet, geschah unlaengst bei steppenhund etwas verhaeltnismaessig Ungewoehnliches: es war ein wenig hinter die Kulissen zu blicken, ein schaerferer Ton kam auf, im realen Leben etwas ganz Normales, allerdings in der Bloggerei eher verpoent. Nicht unverstaendlich, weil da, wie zu bemerken war, schnell die Masken fallen und etwas Lebendigeres, aber auch Gefaehrlicheres zutage tritt als bei dem ueblichen kleinteiligen Wortspielen und Musikanspielungen (wobei sich mit einem Klick oft ein neuer Aspekt, aber auch die Ablenkung in einen ganz anderen Bereich auftun kann), dem gegenseitigen Beifallklatschen oder undeutbaren Schweigen, was in der Regel vorherrscht.

Warum das? Immer ist ja da auch die Verfuehrung zur schnell wechselnden, aufgesplitterten Aufmerksamkeit; zur Kurzatmigkeit; zu voelligen Fragmentierung etc. Und: Sie muessen sich nicht verantwortlich fuehlen, muessen niemandes Traenen sehen, niemanden streicheln. Aber ganz sicher wollen Sie lieber gestreichelt als geschlagen werden, wenn auch nur mit Worten und Ihren daraus abgeleiteten Hoffnungen und Befriedigungen.

Im realen Leben nehme ich diejenigen ernst, die sich stellen; die Widerstand leisten; diejenigen, die zurueckreden; diejenigen, die mich fordern und nicht lockerlassen. Diejenigen, die meine doch eher ungewoehnliche Lebensweise respektieren.

Nochmals zu dem Neuen: es wurde dort etwas begonnen, was vielleicht einige als Anmassung oder Ueberforderung empfinden: naemlich Blogs – und damit auch die dahinter stehenden Blogistinnen und Blogisten – aus sehr persoenlicher Sicht zu charakterisieren und bewerten, also Gut– und Schlechtpunkte zu verteilen, differenziert und mit einem foerderlichen Humor. Das fand ich von Anfang an spannend, weil zu Seitenspruengen anregend.

Ich habe bisher mein Realleben von meinem Blogleben fast voellig getrennt gehalten. Es gibt bis jetzt nur zwei ab und zu Kommentierende, die ich persoenlich kenne. Das hat mehrere Gruende. Der Hauptgrund ist sicherlich der, dass ich mich vor mir selber schuetzen muss. Und wovor? Vor meinem leicht entflammbaren, aber zeitraubenden – sagen wir – Interesse.

PS: Waehrend ich das schrieb, setzte sich dieser Marienkaefer auf meinen linken Zeigefinger.

Donnerstag, 18. Juni 2009

„Ich will Neues“ (2)



Ich habe noch nie eine rote Zipfelmuetze getragen, bin auch noch weder als Weihnachtsfrau noch als Gartenzwergin irgendwo aufgetreten; aber vielleicht hat mir nur die Gelegenheit dazu gefehlt. Das bringt mich aber auf mindestens drei neue Gedanken, die alle auf dem Eintrag von Steppenhund basieren: 1. Maerchen; 2. Garten, 3. Mann.

Ad 3) Versuchsweiser Geschlechtswechsel. Wie wuerde ich mich – als Mann – unter einer roten Zipfemutze fuehlen? Wuerde ich mich – wenn auch nur zum Schein – zu einer Konkurrenz verleiten lassen, etwa auf diese Weise dass mir eine besonders hohe bzw. reich verzierte Zipfelmuetze zulege, wodurch ich mich vielleicht schon in die Naehe des Grossen Zauberers ruecken koennte? Waere ich imstande, mir eine solche ueberhaupt selbst zu naehen?

Ad 2) Noch nie habe ich ueber die Einsamkeit des Gartenzwergs, das heisst: der Gartenzwergin nachgedacht. Darueber, ob eine solche in einer Schar von Gleichgesinnten sich nicht auch einsam fuehlen wuerde, denn alle wuerden zwar das Auf und Ab der Jahreszeiten beobachten koennen, den Wechsel des Wetters etc.; aber sie waeren in ihrer Position festgenagelt bzw. voellig abhaengig von den Gartenbesitzern, die ja dann – wuerde sie einmal korrigierend eingreifen – auch keine rettende Hand (einer Dea ex machina) ersetzen koennte.

Ad 1) Zu den mir gleich dazu einfallenden Heinzelmaennchen kann ich nur sagen, dass ich als kleines Maedchen eine Unzahl von Gedichten und Liedern auswendig lernen musste, die mein Vater – da gab es ihn noch – aufnahm. So auch dieses: „Da kamen bei Nacht,/Ehe man’s gedacht,/Die Maennlein und schwaermten/Und klappten und laermten/Und rupften/Und zupften/Und huepften und trabten/Und putzten und schabten.../ Und eh ein Faulpelz noch erwacht.../War all sein Tagewerk... bereits gemacht!“

Lange Zeit hoffte ich, irgendwann in der Nacht wuerde ich aufwachen und sie dabei beobachten koennen, wie sie fuer mich die Aufgaben schrieben und Musik machen wuerden – eine beinahe unhoerbare, damit die Mutter nicht aufwachte etc.

Montag, 15. Juni 2009

„Ich will Neues“ (1)



Vorausschicken moechte ich, dass ich die letzte Woche bei meiner Mutter im Kamptal verbrachte. Dort hielt ich mich bewusst vom Internet fern. Es fiel nicht schwer, denn es gab genug Arbeit, manuelle, angefangen vom Garten bis zum Haus. Derzeit bin ich allerdings so muede und verkatert, dass ich die Beitraege, die ich dazu verfassen wollte, auf spaeter verschieben muss.

Gluecklicherweise stiess ich auf eine Notiz, die ich Anfang Jaenner geschrieben habe. Das Bild verweist Sie aufs vergangene Jahr, mit dem ich eigentlich nichts mehr zu tun haben will. Ich schaue gern, und das sicher auch gezwungenermassen, in die naechste Ferne.

Andererseits lacht mir da ein sehr sympathischer jovialer genussfreudiger Herr entgegen, den ich noch ein bisschen Farbe hinzugetan habe – natuerlich aus einer Silvesterlaune heraus als eine Uebertreibung, aber sehr wohl ins Sinnliche, denke ich. Ich hoffe, Sie sehen das auch so. Der Anlass dazu war der oben zitierte Satz aus dem Blog von Steppenhund .

Mittwoch, 10. Juni 2009

A very short story (6)



(In the end the woman speaks.)

Montag, 8. Juni 2009

A very short story (5)



(He: "No, never!")

Samstag, 6. Juni 2009

A very short story (4)



(Again ... ........ a ... short . silence)

Donnerstag, 4. Juni 2009

A very short story (3)



(She: "May I ask who the third cup is for?")

Dienstag, 2. Juni 2009

A very short story (2)



(someone else?")

Sonntag, 31. Mai 2009

A very short story (1)



(dialog between two people)

Mittwoch, 27. Mai 2009

Stoeckchen, folge mir!



Noch nie bin ich einem Stoeckchen gefolgt. Daher sage ich, ganz spontan: Stoeckchen, folge mir! Und ich denke dabei keineswegs an ein geworfenes (das mich ja irgendwann, ja bald treffen wuerde), sondern an eines, das mir in einem gewissen Respektabstand nachfliegen wuerde, aufgrund eines magnetischen Effekts in der Luft gehalten und zugleich von mir selbst auf Distanz.

Vielleicht nur der Schatten eines Stoeckchens, eines lieblichen beblaetterten Zweiges, das eigentlich vor mir schweben muesste, etwa in Augenhoehe, ohne dass mich das irritiert. Ein taufrisches beblaettertes Stoeckchen, auf das die Morgensonnenstrahlen fallen, das mich zu dieser fruehen Stund aus dem Bett gelockt hat mit einem leisen Versprechen: Morgenstund hat Gold im Mund! Lorbeer, vergoldet!

Nach diesem zarten Vorspiel die Recherche und auch die Neugier, wohin es mich fuehren wuerde, und wie viel Zeit ich dafuer aufwenden muesste, als dermassen Zielfixierte. Der Anstoss kam von Anousch. Ich zitiere nur die beiden ersten Fragen (von 27) nur einmal und jeweils die beiden ersten Antworten.

1. http://anjaodra.twoday.net/stories/5715371/

Stöckchen. Quer durch den Gemüsegarten
Immer muss ich mir meine Stöckchen selber holen. Dieses hier von Blitzi.
1. Was dachtest du zuerst, als du heute morgen in den Spiegel gesehen hast?
Mist, nur noch eine halbe Stunde bis zum Jobcenter-Termin.
2. Wie viel Geld besitzt du momentan?
Minus und dann viele Zahlen.

2. http://bueroklammer.twoday.net/stories/eine-frage-nach-der-anderen/

Eine Frage nach der anderen
Ich kenn Dich zwar nicht, aber ich wasch Dich trotzdem.
zu wenig

3. http://hoshi.twoday.net/stories/5709557/

Fragen über Fragen
Auweia alte Frau. Was bist du mal wieder bleich... :(
Nicht annähernd genug!!

4. http://biene.twoday.net/stories/stoeckchen/

Stöckchen Aufgelesen bei Lucia.
Das gleiche Drama wie jeden Morgen.
Viel zu wenig.

5. http://hechoconamor.wordpress.com/

mein erstes Stöckchen *aua* von Kitana kamst geflogen und hat mich am Kopf getroffen.
Wie komme ich zu dieser Frisur?
Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht viel

6. http://kitana159.wordpress.com/

*Autsch*Stöckchen für mich
Ich wurde von Leni`s Mami beworfen.
ich hatte noch gar keine Zeit in den Spiegel zu schauen ;O)
Ich denke davon kann man nie genug haben ;O)

7. http://tagfuertagleni.wordpress.com/2009/05/15/stockchen-2/

Stöckchen…
die Frau hat heute Nacht nicht viel geschlafen
nie genug.

8. http://nachtgezwitscher.twoday.net/20090521/

Stöckchen
Hm, eine Falte genau an der Nasenwurzel.
Genug.

9. http://booksandmore.twoday.net/stories/stockrosen/

Stockrosen
Stöckchen sind ja nicht so meins, es kommt aber immer darauf an, aus welchem Garten sie Dir an den noch schlafestrunkenen Kopf fliegen:
Da habe ich noch gar nicht reingeschaut. Beim Aufwachen dachte ich 'Boah, ganz schön spät! Heftiger Waldlauf gestern abend! Gut so!'
Würden meine Kunden schneller zahlen, hätte ich eine dramatisch bessere Lage als noch vor einem Jahr. Tendenz aufwärts
.
10. http://www.majeres.de/interview-per-stockchen

Interview per Stöckchen
Das Interview-Stöckchen habe ich bei Zaubi aufgehoben, die es zuvor bei Rio aufgenommen hat. Ich finde die Idee ganz witzig und muss da natürlich mitmachen .
Schlimmer kann der Tag nicht mehr werden.
3,78,- €

11. http://zaubis-kosmos.de/von-hoeckschen-auf-stoeckchen-im-interview/

Von Höckschen auf Stöckchen im Interview
Bei Rio gefunden, da will ich mich nicht zurückhalten
Oh mal keine dicken Augen wegen Heuschnupfen
Um nachzuschauen müsste ich aufstehen, dazu hab ich keine Lust

12. http://pinme.150kg-leichter.de/eine-stoeckchenhafte-interviewerei/

Bei Barbara gefunden, befasse ich mich halt auch mal mit sowas
Nicht in den Spiegel gesehen, ist besser so
Entschieden zu wenig

13. http://www.ampuria.de/wordpress/

Interview-Stöckchen
grenzt ja schon fast an Nötigung : Tarambora meint: ‘wer mag, nimmts mit, bis auf Barbara - die nimmt auch mit, wenn sie nicht mag.’ Mit mir kann man es ja machen;-)
ach ja….
18 € im Portemonnaie

14. http://www.mooshexe.com/2009/04/15/ein-interview/

ein Stöckchen mit 26 Fragen hat mir Luiza aufs Auge gedrückt. Here we go:
das weiß ich nicht mehr…
im Geldbeutel ca. € 65,–

15. http://lenormand-cafe.de/2009/04/frage-antwort-stockchen/

Nichts. Ich habe nichts gesehen. Bin morgens ganz ganz lange unansprechbar. Da hilft kein kaltes Wasser, kein Kaffä…
Dabei ca. 600€, unkostenfrei in D abgeholt.

16.http://alltaeglichewahnsinn.blogspot.com/2009/04/frage-antwort-stock.html

Ich hab heut noch gar nicht in den Spiegel gesehen, ich weiss auch ganz genau wesswegen :-P
In der Geldbörse 150 Fr und auf dem Konto sieht es nicht wirklich besser aus...

17. http://www.mirandus.de/?s=im+spiegel+g

Dieses Stöckchen habe ich heute von Bianca (Orginal von Konna) zugeworfen bekommen:
dich kenne ich
nicht wirklich viel

18. http://frolleinsandigswelt.blogspot.com/

Das erste Stöckchen
habe ich von Kitana bekommen. Gefunden habe ich es schon gestern Abend, aber da konnte ich einige morgendliche Fragen gar nicht mehr beantworten. Also habe ich es auf heute verschoben.
Heute muss ich unbedingt Haare waschen.
Wie eigentlich immer - ZU WENIG!!

19.http://www.monsterdoc.de/2009/stockalarm-notfall/
Stockalarm-Notfall

Carina vom Emergencygirl´s Weblog hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Ich beantworte also alle Fragen brav und mit voller Konzentration.
Habe ich das?
Ein paar Praxis-Zehner

20. http://emergencygirl.wordpress.com/

Mein erstes Stöckchen…
…hab ich hier gefunden. Und da ich dusselige Fragebogen liebe und nicht wiederstehen konnte, hab ich es aufgehoben und mitgenommen
oh… hübsche Frau, wer bist du?? (Ne, eher sowas wie: scheiße bin ich spät dran, keine Schminke heute!)
dank des Finanzamts und meine Lohnsteuererklärung jetzt erstmal wieder genug

21. http://www.schreibakt.de/?cat=12

Ich habe mal ein Stöckchen bei Steffi mitgehen lassen
Ich habe mich gefragt: ob ich vielleicht doch Heuschnupfen habe, weil ich eine geschwollene Nase und tränende Augen hatte.
Zu wenig und zu viel um sagen zu können das ich Pleite bin.

22. http://www.silencerthevampire.com/

Basierend von Konna, hat mir unser Stoffel ein Stöckchen gereicht. Dieses gilt es nun ordnungsgemäß zu beantworten.
ich kenn dich zwar nicht,Wasch dich aber denoch
es reicht zum leben


23. http://www.gedankendeponie.net/2009/04/22/interview-stockchen/

Interview-Stöckchen
Das folgende Stöckchen hab ich schon an vielen Stellen gesehen und mir war klar, dass es mich früher oder später auch treffen würde. Letztlich war es mal wieder Yuki, die mich als Opfer auserkoren hat und dann will ich mal nicht so sein. Allerdings finde ich den Namen des Stöckchens irgendwie doof, wie ein Interview find ich das nun nicht, da könnte man deutlich interessantere Fragen stellen. Aber was solls, hier sind meine Antworten:
Watt? Wer bist du denn?
Nicht genug, Geld kann man nie genug haben. Aber es reicht mir vollkommen aus.

24. http://www.marikaefer.de/

Weil ich da grad Bock drauf hab.
Gerade nach dem entspannten Schauen der neuen Folge von “The Mentalist” mal meinen Feedreader gecheckt und schau mal einer guck, Kay hat was gebloggt. Wieder ein Fragenbogen, den er wahrscheinlich von Nina geklaut hat, mag jetzt nicht auf die URL hinter seinem Link gucken. [edit, habs doch gemacht: Ok, nicht von Nina, Chance war aber hoch]
In steter Ermangelung guter Themen klau ich mir den jetzt einfach auch. Weil ich da grad Bock drauf hab.
Oha, ich seh doppelt so müde aus wie ich mich fühle.
Im Portemonnee so 16 Euro, auf dem Konto genug für meine derzeitigen Bedürfnisse. Apropos, lange nicht im Blockhouse gewesen.

25. http://www.schuelerschreck.de/blog/2009/04/18/interview-mit-einem-schuelerschreck/

Interview mit einem Schülerschreck
Beim Spielkind habe ich ein kleines Stöckchen gefunden und irgendwie habe ich mal wieder Lust ein Stöckchen zu bearbeiten.
schräger Pony ist nix für mich. Der hängt ständig ins Gesicht.
In meinem Geldbeutel sind 31 € und viele Kupferstückchen. Das reicht noch für ein paar Dosen Katzenfutter

26. http://sheep.randomsociety.com/

Außerdem wurde heute in unserem Hörsaal während der Vorlesung lange gefilmt, und zwar für einen Werbefilm über den Standort Frankfurt, für Firmen und ähnliches nehme ich an. Also weiß ich auch denn ich habe ja dann nachgefragt. Demnächst gibt es hier auch wieder richtige Einträge aber erst noch etwas SELBSTBESCHÄFTIGUNG ihr müsst das also gar nicht lesen das ist mir fast recht.
Achja die Selbstbeschäftigung wurde bei http://sebadorn.de geklaut
"Bis auf die verschissene Haut..."
345€ + 17.95€ + 16€ weniger Dank Einkäufen. Siehe eventuell folgende Einträge.

27. http://torsten-schreibt.de/blog/blog/interview-da-bin-ich-mal-dabei/

Interview. Da bin ich mal dabei!
Ein dumpfer Schlag. Aua. Irgendwas ist mir gerade an die Möhre geflogen. Leicht benommen schaue ich umher. Ich kann nichts erkennen. Ich fasse mir an den Kopf und schaue nach unten. Irgendein Trottel (nicht übel nehmen) hat mir einen Stock an den Kopf geschmissen. Schmerzverzehrt bücke ich mich, wie bei der Musterung, um das Beweisstück aufzuheben. Ich schaue mir den Stock genauer um und überlege was das soll. Mhmm. Na ja, wenn das Ding schon mal meinen kompletten Tag versaut hat, dann will ich mich damit auch mal beschäftigen!
Es ist ein Interview Stöckchen den Duergy aufgehoben, bearbeitet und dann einfach weiter geworfen hat. Auf diesem Stöckchen stehen sechsundzwanzig! Fragen, die ich beantworten soll. 26! Hätten es nicht auch 3 sein können? Nun ja, dann will ich mir die Mühe mal machen.
Boah – geil!
Mein Anlageberater hat gesagt, ich soll besser nicht drüber sprechen. Und wenn er das sagt …

28. http://famlog.de/2009/04/17/stoeckchen-interview/#more-3540

heute von Hans zu geworfen und das passt mir total gut in den Kram - denn ich war die letzten Tage Tassen-Blog-und-Projekt52-müde
Außerdem haben Rosie & ich am Wochenende ein Agility-Seminar bei Karen Conrad & Rainer Moser in Offenthal … und da dies anstrengend werden soll - weiß ich nicht ob ich dann noch Lust habe darüber zu bloggen
Da schläft mein Denkapparat zum Glück noch
Ich besitze gar kein Geld

29. http://www.sebadorn.de/2009/04/23/ein-paar-fragen-stoeckchen/

Erneut ein Stöckchen von meiner Hauptlieferantin Jü. (Ich beschwer mich nicht, mach nur weiter. ) Keine spezielle Richtung, einfach 26 Fragen. Gestern Nacht hab ich mit antworten angefangen, jetzt bring ich es zu Ende. Die erste Antwort gilt z.B. noch für den Mittwoch.
(5:12 Uhr) Moin. Mir ist schwindelig, ich bin müde.
Auf volle Cent gerun… Das geht doch keinen was an?!

30. http://orchestermusiker.blog.de/2009/04/19/stoeckchen-sonntag-5968958/

Stöckchen am Sonntag
Habe auf Andreas Welt ein nettes Stöckchen gelesen, was ich heute auch mal ausfüllen möchte.
Spiegel putzen! Und am besten das Waschbecken gleich dazu!
Habe einen Euro in der Tasche und so viel auf dem Konto, dass es im nächsten Monat hoffentlich für einen minikleinen Kurzurlaub reichen wird.

31. http://www.camdy.de/interview-stoeckchen

Wenn sich jetzt einer über diesen Beitrag wundert, ich kann nichts dafür! Beschwerden bitte bei Bone hinterlassen. Dann kann es ja losgehen:
Nach der Nacht brauche ich definitiv viel Make-Up
In meiner Geldbörse befinden sich gerade mal 11,86 Euro, auf meinen Konten! befindet sich einiges mehr

Samstag, 23. Mai 2009

Kaius, Roma (1)



Roma, vor etwa einem Monat. Ich schneie mit Edith in ein Geschaeft in der Via Carlo Cattaneo, unweit der Maria Maggiore. Wir waren schon mehrmals vorbeigegangen, jedes Mal geschlossen. Vielleicht ein Fake!

Diesmal stossen wir auf einen juengeren Aethiopier. Es gibt eine Unmenge Ketten, Edith will mir welche schenken, eine rote, eine gruene, eine blaue. Doch sie erhaelt einen Anruf und verlaesst das Geschaeft mit dem Satz: Es dauert nicht lange.

Der Aethiopier fuehrt mich dann zu den Moebeln und Skulpturen. Ploetzlich taucht hinter ihm ein aelterer Mann auf, ein Nigerianer, wie sich nach einem kurzen ironischen Wortwechsel zeigt. Er stellt sich als Diplomingenieur vor, auch als Dr. phil., der neben Gedichten auch einen Roman schreibt. Seine Muttersprache sei Ibo. Aber er liebe die deutsche Sprache, er habe unter anderem Hegel gelesen. Er versucht einige Saetze auf Deutsch; doch ich bleibe bei meinem mittelpraechtigen Italienisch.

Eine erstaunlich Begegnung, die Edith leider versaeumt hat: ein gut aussehender Nigerianer in einem ziemlichen Ramschgeschäft, der sich auf eine keineswegs so penetrante Art und Weise wie Brian in Szene setzen will, sondern auf eine witzig–charmante. Er liest mir aus seinem Text einige Saetze vor, die er dann auch noch kommentiert und kopiert mir schliesslich mehrere Gedichte.

Es geht da um seine Überlegungen zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar. Das sei der Tag, an dem man seinen Stolz auf seine Muttersprache zeigen sollte. Sollte jemand dabei den Olymp erklimmen wollen, würde er vielleicht in die Welt hinausschreien wollen: Cogito in meiner Muttersprache, ergo sum! Warum nicht?

Fuer eine solche Aktion schlaegt Kaius den Hyde Park in London vor, weil der Speakers Corner ja das richtige Forum sei, beruehmt für seine neugierige und ausdauernde Zuhoererschaft. Der beste Platz also um mit lauter Stimme das beste Buch in seiner Muttersprache (Ibo) vorzutragen, unabhaengig davon, ob jemand etwas davon verstehe oder nicht.

Natuerlich koennte jemand fragen: Warum nicht mit leiser Stimme? Tut mir leid, sagt Kaius, warum nicht mit lauter Stimme? Was ist daran so schlecht, wenn jemand schreit vor Begeisterung? Was für ein Muttersprachentag soll denn das sein, wenn man fluestert? Weisst du nicht, dass die gleiche Musik, die du dir zu Hause oder im Auto vielleicht leise anhoerst, dich in der Disko zum Tanzen aufstachelt, wenn sie ganz laut aus den Lautsprechern droehnt?

Um mir eine Vorstellung von seiner Muttersprache Ibo (oder auch Igbo) zu geben, zitiert er zwei Saetze aus der Allgemeinen Erklaerung der Menschenrechte:

A mụrụ mmadụ nile n'ohere nakwa nha anya ugwu na ikike. E nyere ha uche na mmụọ ime ihe ziri ezi nke na ha kwesiri ịkpaso ibe ha agwa n'obi nwanne na nwanne.

Er uebersetzt das, mit einem starken afrikanischen Akzent, ins Deutsche: Alle Menschen sind frei und gleich an Wuerde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Bruederlichkeit begegnen.

Als Edith bei der Tuer erscheint und mir zuwinkt, verabschiede ich mich und verspreche, am naechsten Tag wiederzukommen. Oder haben Sie dann wieder geschlossen, Mister Kaius? Nein, Sie koennen mich jederzeit besuchen, Miss Audrey! Klopfen Sie einfach!

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Meine Kommentare

Leider habe ich ziemliche...
Leider habe ich ziemliche Namensvergesslichkeit, was...
twoblogs - 3. Jul, 22:51
Alles ganz harmlos. Im...
Alles ganz harmlos. Im Delmas gibt’s eine rote...
bonanzaMARGOT - 1. Jul, 00:34
Streng genommen, nein!:-) Ich...
Streng genommen, nein!:-) Ich nehme an, Sie kennen...
bonanzaMARGOT - 30. Jun, 13:52
Meine Lieblinszahl ist...
Meine Lieblinszahl ist sieben! Allerdings - woher...
nanou - 29. Jun, 16:49
Komischerweise habe ich...
Komischerweise habe ich zuerst Mondauge, dann Montauk...
walhalladada - 29. Jun, 16:46
Gern betrachte ich Ihr...
Gern betrachte ich Ihr Headerfoto. Ich nehme an, es...
bonanzaMARGOT - 29. Jun, 16:39
Gestern 18 Uhr, liebe...
Gestern 18 Uhr, liebe Claudia, kein Regen, kein Mensch...
twoblogs - 28. Jun, 12:33
Grad schau ich mir die...
Grad schau ich mir die Lesung der vorletzten Bachmannpreis-Leserin...
twoblogs - 27. Jun, 12:38